Auch schon in Dienstgemeinschaft diskutieren

Kirchliche Mitarbeitende fordern Beteiligung
In der laufenden Diskussion um das „Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirche“ steht ein ereignisreiches Jahr bevor. 10 Einzelveranstaltungen diskutieren am letzjährig angestoßenen Prozeß. Dabei steht oft Teamarbeit ud Multiprofessionalität im Pfarramt auf dem Programm. Der Berufsverband Gemeindepädagogik Westfalen-Lippe (BVG) fordert gemeinsam mit anderen Berufsgruppenvertretern eine stärkere Beteiligung an diesen Diskussionen ein. „Wo über Multiprofessionalität diskutiert wird, muss das doch schon in der Entwicklung zukünftiger Modelle multiprofessionell geschehen“, so der Vorsitzende des Berufsverbandes Gemeindepädagogik Dietrich Schneider: „Bleibt nicht unter Euch, öffnet die Fragestellung und signalisiert damit, dass es Euch Ernst ist mit Teamarbeit und gemeinsamen Dienst, von Anfang an.“ Dies gelte für die ganze Vielfalt der Mitarbeitenden in der Kirche. Verbunden ist diese Forderung mit dem Angebot, hierfür seitens der Berufsgruppen auch zur Verfügung zu stehen. 

Auf der Landessynode, die zurzeit in Bielefeld stattfindet, wurde ein Zwischenbericht zum Prozeß „Das Pfarramt in der Dienstgemeinschaft unserer Kirche“ vorgelegt. Darin werden die weiteren Schritte erläutert, auf der Landessynode 2017 wird dann entsprechende Beschlüsse fassen.

Der Zwischenbericht und weitere Dokukente sind auf der Seite www.pfarrdienst-mit-zukunft.de zu finden.

Personalbericht 2016

Im letzten Jahr gab es erstmals eine Personalbericht über alle Mitarbeitenden in der Landeskirche von Westfalen. Nun ist heute, mit der Landessynode 2016, auch ein neuer Personalbericht bzw. eine Weiterschreibung veröffentlicht worden. Er steht hier zur Verfügung.

Neu ist, dass die „anderen“ Berufe nun mehr Platz bekommen, so finden wir die ErzieherInnen oder Mitarbeitenden der Verwaltung auch beschrieben. Das ist doch ein guter Weg! Dienstgemeinschaft braucht vor allem die Wahrnehmung und Wertschätzung der verschiedenen Gaben und Kompetenzen.

Arbeitsfeld Gemeindepädagogik bleibt synodal vertreten!

Wie gut, wenn Menschen sich überzeugen lassen Und wie gut, wenn das auch in einem Landeskirchenamt geht. Als  „in der Kritik berechtigt“ wurde unser Widerstand zur Neuregelung der Berufung in die Landeskirche bewertet, als „bedauerlich“ die Entscheidung, dass das Arbeitsfeld nicht mehr synodal vetreten wäre. Da waren wir nämlich nicht mehr drin.

Nun ist als noch eine Berufung für das Arbeitsfeld Gemeindepädagogik aus o.g. Gründen erfolgt.Damit bleibt die Stimme der über 500 Mitarbeitenden im Arbeitsfeld auf der Landessynode erhalten. Danke allen, die sich mit uns dafür eingesetzt haben!

Wir sagen: Hut ab! und Danke! für diese Reaktion seitens der Kirchenleitung.

Wir müssen draußen bleiben

Wir müssen draußen bleiben

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Dienstgemeinschaft am Ende?

Es ist, wie in jedem Jahr November, bald wieder Landessynode. Doch „wir“ sind diesmal nicht dabei. Das „Arbeitsfeld Gemeindepädagogik“ hat keinen eigenen Platz mehr auf der Landessynode der Ev. Kirche von Westfalen.
Die Kirchenleitung beruft einzelne Menschen oder Verbände mit Sitz und Stimme zusätzlich zu den per Kirchenordnung festgelegten Plätze in die Synode. Dies kann sie ganz frei tun. In der Vergangenheit gab es auch einen Platz für das „Arbeitsfeld Gemeindepädagogik“ – wir als Berufsverband wurden um einen Vorschlag zur Besetzung gebeten. Weiterlesen

Gesundheit – Berufspolitischer Fachtag

Gesundheit – Berufspolitischer Fachtag

Gesundheit! Danke!
Das hören oder sagen wir, wenn jemand niest. „Gesundheit“ – eine freundliche Anteilnahme, so was wie: Gute Besserung.
„Salute“ – in südeuropäischen Ländern ist das gar als Trinkspruch, als „Prost“ im Alltag ein täglicher Wunsch. Wie schön, wenn die Gesundheit einem keinen Strich durch die Rechnung macht, Hauptsache gesund. Doch was hat das mit unserem beruflichen Alltag zu tun? Kann man Gesundheit organisieren? Weiterlesen

Wegen Renovierung geöffnet

Das Gemeindepädagogische Forum am 20. Juni ist „Wegen Renovierung geöffnet“ und lenkt den Blick auf die Bedingungen,
fragt nach dem erforderlichen Profil und Handwerkszeug, um bei der Renovierung auf der Baustelle „Kirche“ fachgerecht mitwirken zu können.

Auf dem Forum gibt es renovierungeinen Impuls „Evangelium improvisieren -Religiöse Mündigkeit als Querschnittsthema evangelischer Bildungsarbeit in einer globalisierten Gesellschaft“ von Prof. Dr. Bernd Beuscher oder Suchen nach der Antwort auf die Frage „Bodenpersonal suchen und finden –aber wie?“ mit Landeskirchenrat Prof. Dr. Dieter Beese. Prof. Dr. Traugott Jähnichen behauptet in seinem Vortrag: „Gute Arbeit in der Kirche! – bedeutet ein gutes Setting für gute Leute“. Darüber kommen die Teilnehmenden ins Gespräch. Und: Mit dieser Veranstaltung verabschiedet sich der Beauftragte Lothar Schäfer und formuliert daher zurück- und vorausblickend wesentliche Eckpunkte.

Weitere Infos im Flyer zur Anmeldung.

Flexibel oder eingeengt?

Wie verträgt sich eigentlich die Arbeit im gemeindepädagogischen Arbeitsfeld mit der Familie? Ist es eine besondere Herausforderung, dort zu arbeiten? Oder bietet es gerade die Möglichkeit, frei und flexibel auch eigene Anforderung durch familiäre oder betreuende Tätigkeiten unter einen Hut zu bekommen?

familien-heute

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wie geht das? (Foto: ekvw.de)

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Gemeinsam Kirche sein – BVG und Pfarrverein im Gespräch

Wir sind miteinander im Gespräch – der BVG und der Pfarrverein. Wir treffen uns regelmäßig zum Austausch über Personalentwicklungen und Belange der in Kirche arbeitenden Menschen. So auch nach der Landessynode. Bei diesem Gespräch haben wir gemeinsam auf die laufende Pfarrbild-Diskussion zurück und nach vorne geblickt. Das ist dabei heraus gekommen: Weiterlesen