Beratung durch Mitarbeitervertretungen

Viele Fragen nach Arbeitsrecht, nach VErgütung oder betrieblichen Ablüfen lassen sich am besten vor Ort klären. Dazu gibt es Mitarbeitervertretungen (MAV). Diese  haben in der westfälischen Landeskirche einen Gesamtausschuss (GESA). Der GESA unterstützt und berät Mitarbeitervertretungen in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und anderen kirchlichen Zusammenschlüssen. Mitarbeitervertretungen in 14 verschiedenen Regionen in Westfalen und Lippe wählen je Region alle vier Jahr einen Vertreter in den Gesamtausschuss, der aus 14 Mitgliedern besteht. Wer das jeweils ist, kann auf der Seite www.gesa-wl.de nachgeschaut werden.
Die rund 350 Interessensvertretungen der beiden Landeskirchen sind für rund 20.000 Angestellte zuständig.

 

 

BVG-Info für alle: Lesestoff in Corona-Zeiten

Unser BVG-Info erscheint in der zweiten Märzhälfte. Das Mitgliedermagazin wurde aber schon vor einem Monat produziert. Deshalb ist ein Heft entstanden, in dem es auch so gar nicht um Viren und Terminabsagen geht. Weil das in diesen Tagen doch etwas besonderes ist, veröffentlichen wir das Heft 1/2020 auch für Menschen, die nicht Mitglied sind. Gerne lesen – gerne weiter informieren – gerne mitreden und gerne Mitglied werden!

Hier geht es zum > BVG Info 1-2020 (die letzte Seite fehlt allerdings aus rechtlichen Gründen….)

Präsesbesuche zum Nachlesen

Im Jahr 2019 besuchte Präses Annette Kurschus die Berufsgruppen in der westfälischen Landeskirche: Diakone, Erzieherinnen, Verwaltungsmitarbeitende, Musiker, Küsterinnen und wir in der Gemeindepädagogik. Von diesen Besuchen wurde auf der diesjährigen Landeskirche eine Dokumentation vorgestellt. Die gibt es > hier zum Nachlesen.

Aus dem Vorwort von Präses Kurschus:

Mit der vorliegenden Dokumentation und der zweiten Gesprächsphase haben wir ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht. Mit den Erfahrungen und Ergebnissen aus den vergangenen Klärungsprozessen befinden wir uns derzeit in den Vorbereitungen auf eine dritte und vorerst letzte Begegnungsphase, in der wir die verschiedenen kirchlichen Berufsgruppen in geeigneter Weise miteinander ins Gespräch bringen wollen.

Das Fremde und unsere Kirche – Stellungnahme zur Hauptvorlage

Seit der letzten Landessynode diskutieren die verschiedenen Ebenen in Westfalen die Hauptvorlage „Ich bin fremd gewesen und ihr habt mich aufgenommen – Kirche und Migration“. Fremdheit, Migration und Vielfalt klingen dort in unterschiedlicher Prägung an. Auch in unserem Arbeitsfeld bedeut­same Faktoren: da sind einige direkt in der Arbeit mit Migrant*innen unterwegs, andere erleben schon lange die Begegnung mit Menschen aus unterschiedlichster Kirchennähe und Wandel gibt es überall.

Unsere Stellungnahme zur Hauptvorlage der Ev. Kirche von Westfalen

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Arbeitszeit auf Freizeiten – Euer Recht!

Arbeitszeit auf Freizeiten – Euer Recht!

Kurz bevor Ihr Euch auf den Weg macht und Gruppen in die Ferien begleitet, Konficamps veranstaltet und Freizeiten durchführt, kommt hier ein Paket mit Infos zu den Neuregelungen zur Arbeitszeit genau in diesen Fällen. Geregelt wird in dem Paragrafen §41 BAT-KF die Vergütung bzw. Abrechnung der während Freizeiten geleisteten Arbeitszeit. Auch wenn hier „Freizeit“ steht, betrifft dies natürlich auch Schulungen, Konfi-Camps und von Euch durchgeführte Tagungen etc. Wer den Auftrag hat, Freizeiten durchzuführen, wer organisato­rische oder thematische oder päda­go­gische Verantwortung trägt, wo Menschen im Rahmen einer Gruppenfahrt übernachten, ganz gleich wo, dann gilt der §41 BAT-KF. Weiterlesen

Wir brauchen Sie!

Präses Annette Kurschus im Gespräch mit den Mitarbeitenden aus der Gemeindepädagogik

“Eine Kirche für viele”. Darüber diskutieren 100 Gemeindepädagog*innen im Februar in Dortmund mit Präses Annette Kurschus und Mitgliedern der Kirchenleitung. Erik Flügge simuliert modellhaft die Veränderungen durch demografischen Wandel. Mit wem und für wen sind wir zukünftig gemeinsam als Kirche unterwegs? Da sind Gemeindepädagog*innen mit ihren Kompetenzen und Ideen gefragt, sagt Präses Kurschus in der Begrüßung. Weiterlesen

Kirche und Migration – Schnittstellen zur Gemeindepädagogik


„Fremde sind Menschen mit anderer Kultur, mit anderer Religion, mit anderer Sprache aus einem anderen politischen Kontext. Das löst manche Sorge und manche Befremdung aus, die nicht überspielt oder kleingeredet werden dürfen.“ – so Präses Annette Kurschus im Vorwort zur diesjährigen Hauptvorlage der EKvW. Die Vorlage ist eigentlich eine Internet-Seite, mit Anregungen, Texten und Impulsen zur Weiterarbeit. Der Text selbst steht auch zum Download hier zur Verfügung. Weiterlesen

“Eine Kirche für viele” – Thementag mit Präses Kurschus

Besuche der Kirchenleitung bei den einzelnen Berufsgruppen stehen für das Jahr 2019 an. Uns lädt Präses Annette Kurschus am 21. Februar nach Dortmund ein. Gemeinsam wird dort der Thementag “Eine Kirche für Viele” stattfinden. Unser Thema “Eine Kirche für Viele” wird Erik Flügge im Rahmen seines Vortrages entfalten. Er ist als Politikberater, Beteiligungsexperte und Autor tätig. Als Christ bereichert er die kirchlichen Handlungsfelder mit kreativen Impulsen. Weiterlesen

Dienstgemeinschaft 2.0

Westfälische Landessynode 2017. Ihrem Rückblick auf die vielen Termine und Gespräche zu “Pfarrberuf in der Dienstgemeinschaft der Kirche” endet Präses Annette Kurschus mit der Ankündigung: “Im kommenden Jahr möchte ich daran anknüpfen […] und in intensive regionale Dialoge mit weiteren Berufsgruppen unserer kirchlichen Dienstgemeinschaft eintreten.”

Auszug aus dem mündlichen Bericht von Präses Annette Kurschus auf der Westfäliwchen Landeskirche am 20.11.2017

Wir sagen: nur so macht das Sinn! Dienstgemeinschaft kann nicht in Reihe (erst die einen, dann die anderen) gestaltet werden sondern braucht die Stimme Aller. Das haben wir während des gesamten Prozesses eingefordert. Da ist es nur logisch, dass wir uns auch jetzt anbieten, diese Dialoge mit zu gestalten.

Überdies beschloß die Landessynode eine Reihe von Maßnahmen, die zu einer Dienstgemeinschaft aller Mitarbeitenden auf Augenhöhe hinwirken. Dazu gehören die Beratung über eine Personalplanung auf allen Ebenen, Klärung von Rollenklarheit zwischen den Professionen und weitere Öffnung von Arbeitsfelder für Nichttheologen, zum Beispiel in der Seelsorge.

Damit wird Dienstgemeinschaft gaben- und aufgabenorinetiert gestaltet und das nicht nur als Mangelverwaltung bei fehlenden Pfarrerinnen und Pfarrern. Das wertet die Kompetenzen und das Engagement der vielen Mitarbeitenden in den Gemeinden deutlich auf und eröffnet viele Möglichkeiten für die zukünftige Arbeit an der Dienstgemeinschaft.

 

 

Beteiligung bei Diskussion um Dienstgemeinschaft verstärkt

Die Synode der EKvW hat einen Zwischenbericht zum “Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirchen” erhalten. In der Folge haben die Synodalen das weitere Vorgehen beraten. Hier die wesentliche Erweiterung: “Es ist sicherzustellen, dass die anderen Ämter und Dienste sowie das Ehrenamt im Blick behalten und beteiligt werden.”

Nicht mehr und nicht weniger: wenn um die Dienstgemeinschaft beraten wird, dann geschieht auch das schon in Gemeinschaft, unter Einbeziehung derer, die davon betroffen und daran interessiert sind. Es bleibt unsere Aufgabe, das mit Leben zu füllen und einzufordern, wo es nicht erfüllt wird.

Eine Anmerkung: Auch, wenn der Begriff der Dienstgemeinschaft kritisch, weil historisch vorbelastet (er findet seinen Ursprung in der NS-Zeit), vermieden wird, so trifft er besser, was gemeint ist, als der Alternativorschlag “Gemeinschaft der Dienste”. Dienstgemeinschaft ist mehr, als die Gemeinschaft der Dienste. Tischgemeinschaft ist mehr als due Gemeinschaft der Tische, es heißt gemeinsam am Tisch zu sitzen. Wir sind eine Gemeinschaft. Menschen, due gemeinsam dienen. das wird in dem ursprünglich verwendeten Begriff deutlicher. Und: nur, weil ein Begriff einst ideologisch verwendet wurde, so sollten wir uns doch gerade ihn mit neuem Leben füllen dürfen.