Im Vorstand mitarbeiten

Wenn am 23. September die Mitgliederversammlung zusammen kommt, dann stehen auch die Wahlen zum Vorstand an. In diesem Jahr werden dort gleich mehrere Posten neu verteilt und einige Mitglieder des Vorstandes stehen nicht mehr zur Verfügung.

Da ist zunächst der Vorsitz: nach fünf Jahren stellt sich Dietrich Schneider nicht wieder zur Wahl, ist aber bereit, weiterhin im Vorstad mitzuarbeiten. Vier weitere Mitglieder beenden mit der Legislaturperiode ebenfalls ihr Engagement im Vorstand.

Wer Interesse hat, im Vorstand des Berufsverbandes mitzuarbeiten, meldet sich bei uns. Auch ist es möglich, als Gast an der nächsten Vorstandssitzung (5.7., 10 Uhr im Haus landeskirchlicher Dienste, Dortmund). Wir freuen uns auf neuen Wind, neue Ideen und Menschen!

Wir brauchen Sie!

Wir brauchen Sie!

Präses Annette Kurschus im Gespräch mit den Mitarbeitenden aus der Gemeindepädagogik

„Eine Kirche für viele“. Darüber diskutieren 100 Gemeindepädagog*innen im Februar in Dortmund mit Präses Annette Kurschus und Mitgliedern der Kirchenleitung. Erik Flügge simuliert modellhaft die Veränderungen durch demografischen Wandel. Mit wem und für wen sind wir zukünftig gemeinsam als Kirche unterwegs? Da sind Gemeindepädagog*innen mit ihren Kompetenzen und Ideen gefragt, sagt Präses Kurschus in der Begrüßung. In verschiedenen Gesprächsrunden konnte sie und die Kirchenleitungsmitglieder viele Gespräche führen. Einen großen Raum nahm die abschließende Fragerunde mit der Präses ein. Vieles davon nehme sie mit in die weitere Diskussion um die Dienstgemeinschaft. Denn, so Kurschus:“ Da wird sich viel bewegen und dafür brauchen wir Sie.“

Weitere Besuche bei den anderen Berufsgruppen stehen in diesem Jahr an. Der BVG wird weiter dafür sorgen, dass es nicht bei Besuchen und Gesprächen bleibt, sondern dass diese Änderungen spürbar im Alltag der Gemeinden und bei den Kolleginnen und Kollegen ankommen.

Kirche und Migration – Schnittstellen zur Gemeindepädagogik


„Fremde sind Menschen mit anderer Kultur, mit anderer Religion, mit anderer Sprache aus einem anderen politischen Kontext. Das löst manche Sorge und manche Befremdung aus, die nicht überspielt oder kleingeredet werden dürfen.“ – so Präses Annette Kurschus im Vorwort zur diesjährigen Hauptvorlage der EKvW. Die Vorlage ist eigentlich eine Internet-Seite, mit Anregungen, Texten und Impulsen zur Weiterarbeit. Der Text selbst steht auch zum Download hier zur Verfügung.

Mit Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten kommen wir als Gemeindepädagoginnen und Gemeindepädagogen in verschiedenen Arbeitsbereichen in Berührung. Manchmal eher „by the way“, weil sie als Teilnehmer/innen auftauchen, manchmal gezielt in Angeboten, Projekten, Netzwerken u.a. Verschiedentlich sind sogar eigene Stellen für diese Arbeit geschaffen worden. Gerne wollen wir uns an der Diskussion der Hauptvorlage beteiligen, dies ganz bewußt mit der gemeindepädagogischen Brille: Welche BErührungspunkte gibt es, wie verändert sich unser Arbeitsfelder, was gilt es zu verstärken, wo liegen die Fallstricke?

Bevor wir vom BVG-Vorstand eine Stellungnahme zur Hauptvorlage abgeben, brauchen wir Rückmeldungen über Eure Erfahrungen, wie Ihr bei diesen Aufgaben gefragt seid! Deshalb bitten wir Euch um Teilnahme an einer kleinen Umfrage. Gerne dürft Ihr uns auch noch ergänzende Hinweise zusenden!

Die Umfrage gibt es hier als ausfüllbare PDF. Ausfüllen, abspeichern und dann bis zum 7. März mailen an info@bvg-portal.de. Vielen Dank!

 

„Eine Kirche für viele“ – Thementag mit Präses Kurschus

„Eine Kirche für viele“ – Thementag mit Präses Kurschus

Besuche der Kirchenleitung bei den einzelnen Berufsgruppen stehen für das Jahr 2019 an. Uns lädt Präses Annette Kurschus am 21. Februar nach Dortmund ein. Gemeinsam wird dort der Thementag „Eine Kirche für Viele“ stattfinden. Unser Thema „Eine Kirche für Viele“ wird Erik Flügge im Rahmen seines Vortrages entfalten. Er ist als Politikberater, Beteiligungsexperte und Autor tätig. Als Christ bereichert er die kirchlichen Handlungsfelder mit kreativen Impulsen.

Am Nachmittag beschäftigt uns die Frage nach Entwicklungsperspektiven. Im Rahmen einer Simulation können alle Beteiligten aktiv mitwirken. In Kleingruppen wird der Tag zahlreiche Gelegenheiten bieten, mit Präses Annette Kurschus, Mitgliedern der Kirchenleitung und Vertretern des  Landeskirchenamtes ins Gespräch zu kommen.

Das Programm geht von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr. Dort wird Gelegenheit sein, die besonderen Fragen unserer Berufsgruppe zu stellen und mit Entscheidungsträgern unserer Kirche ins Gespräch zu kommen. Wir sehen uns in Dortmund!

Einladung und Anmeldung: Eine Kirche für Viele

 

 

Fortbildungen für die Gemeindepädagogik

Fortbildungen für die Gemeindepädagogik

Das Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen macht uns darauf aufmerksam, dass einige Fortbildungsveranstaltungen ganz besonders für unsere Berufsgruppe geeignet sind:

„Wir bilden weiter … mit 22 Angeboten für den Arbeitsbereich Gemeindepädagogik hat das Ev. Erwachsenenbildungswerk Westfalen-Lippe ür 2019 wieder ein besonderes Paket zusammengestellt. Falls Sie beim Stöbern Lust auf Seminare, Kurse, Workshops und Exkursionen bekommen haben erhalten Sie mit einem Klick auf das Angebot im  angefügten Flyer -> hier weitere Informationen.
Das EBW ist eine nach dem Weiterbildungsgesetz NRW anerkannte Einrichtung der öffentlichen Weiterbildung, zertifiziert durch das Gütesiegel Weiterbildung und zugleich das größte evangelische Weiterbildungswerk in Deutschland mit über 40jähriger Geschichte. Die Angebote sind offen für alle Interessierten. Der überregionale Austausch it Kolleg*innen aus dem eigenen Arbeitsfeld oder benachbarten
Disziplinen ergänzen die fachlichen Inputs.“

Zur Seite des EBW: www.ebwwest.de

Dienstgemeinschaft 2.0

Westfälische Landessynode 2017. Ihrem Rückblick auf die vielen Termine und Gespräche zu „Pfarrberuf in der Dienstgemeinschaft der Kirche“ endet Präses Annette Kurschus mit der Ankündigung: „Im kommenden Jahr möchte ich daran anknüpfen […] und in intensive regionale Dialoge mit weiteren Berufsgruppen unserer kirchlichen Dienstgemeinschaft eintreten.“

Auszug aus dem mündlichen Bericht von Präses Annette Kurschus auf der Westfäliwchen Landeskirche am 20.11.2017

Wir sagen: nur so macht das Sinn! Dienstgemeinschaft kann nicht in Reihe (erst die einen, dann die anderen) gestaltet werden sondern braucht die Stimme Aller. Das haben wir während des gesamten Prozesses eingefordert. Da ist es nur logisch, dass wir uns auch jetzt anbieten, diese Dialoge mit zu gestalten.

Überdies beschloß die Landessynode eine Reihe von Maßnahmen, die zu einer Dienstgemeinschaft aller Mitarbeitenden auf Augenhöhe hinwirken. Dazu gehören die Beratung über eine Personalplanung auf allen Ebenen, Klärung von Rollenklarheit zwischen den Professionen und weitere Öffnung von Arbeitsfelder für Nichttheologen, zum Beispiel in der Seelsorge.

Damit wird Dienstgemeinschaft gaben- und aufgabenorinetiert gestaltet und das nicht nur als Mangelverwaltung bei fehlenden Pfarrerinnen und Pfarrern. Das wertet die Kompetenzen und das Engagement der vielen Mitarbeitenden in den Gemeinden deutlich auf und eröffnet viele Möglichkeiten für die zukünftige Arbeit an der Dienstgemeinschaft.

 

 

Vorstand neu gewählt

In der Mitgliederversammlung am 11.9.2017 in Villigst wurde der Vorstand neu gewählt.
Vorsitzender bleibt Dietrich Schneider, Stellvertreter sind Michael Baloniak und Annette Greger, die Kasse wird weiter von Heike Müller-Gerlach geführt, Schriftführer bleibt Hartmut Klar. Beisitzer sind Anja Vogt, Britta Däumer, Jörg Neuhaus, Jörg Bielau, Kirstin Zipproth und Maik Voßwinkel.

Beteiligung bei Diskussion um Dienstgemeinschaft verstärkt

Die Synode der EKvW hat einen Zwischenbericht zum „Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirchen“ erhalten. In der Folge haben die Synodalen das weitere Vorgehen beraten. Hier die wesentliche Erweiterung: „Es ist sicherzustellen, dass die anderen Ämter und Dienste sowie das Ehrenamt im Blick behalten und beteiligt werden.“

Nicht mehr und nicht weniger: wenn um die Dienstgemeinschaft beraten wird, dann geschieht auch das schon in Gemeinschaft, unter Einbeziehung derer, die davon betroffen und daran interessiert sind. Es bleibt unsere Aufgabe, das mit Leben zu füllen und einzufordern, wo es nicht erfüllt wird.

Eine Anmerkung: Auch, wenn der Begriff der Dienstgemeinschaft kritisch, weil historisch vorbelastet (er findet seinen Ursprung in der NS-Zeit), vermieden wird, so trifft er besser, was gemeint ist, als der Alternativorschlag „Gemeinschaft der Dienste“. Dienstgemeinschaft ist mehr, als die Gemeinschaft der Dienste. Tischgemeinschaft ist mehr als due Gemeinschaft der Tische, es heißt gemeinsam am Tisch zu sitzen. Wir sind eine Gemeinschaft. Menschen, due gemeinsam dienen. das wird in dem ursprünglich verwendeten Begriff deutlicher. Und: nur, weil ein Begriff einst ideologisch verwendet wurde, so sollten wir uns doch gerade ihn mit neuem Leben füllen dürfen.

Auch schon in Dienstgemeinschaft diskutieren

Kirchliche Mitarbeitende fordern Beteiligung
In der laufenden Diskussion um das „Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirche“ steht ein ereignisreiches Jahr bevor. 10 Einzelveranstaltungen diskutieren am letzjährig angestoßenen Prozeß. Dabei steht oft Teamarbeit ud Multiprofessionalität im Pfarramt auf dem Programm. Der Berufsverband Gemeindepädagogik Westfalen-Lippe (BVG) fordert gemeinsam mit anderen Berufsgruppenvertretern eine stärkere Beteiligung an diesen Diskussionen ein. „Wo über Multiprofessionalität diskutiert wird, muss das doch schon in der Entwicklung zukünftiger Modelle multiprofessionell geschehen“, so der Vorsitzende des Berufsverbandes Gemeindepädagogik Dietrich Schneider: „Bleibt nicht unter Euch, öffnet die Fragestellung und signalisiert damit, dass es Euch Ernst ist mit Teamarbeit und gemeinsamen Dienst, von Anfang an.“ Dies gelte für die ganze Vielfalt der Mitarbeitenden in der Kirche. Verbunden ist diese Forderung mit dem Angebot, hierfür seitens der Berufsgruppen auch zur Verfügung zu stehen. 

Auf der Landessynode, die zurzeit in Bielefeld stattfindet, wurde ein Zwischenbericht zum Prozeß „Das Pfarramt in der Dienstgemeinschaft unserer Kirche“ vorgelegt. Darin werden die weiteren Schritte erläutert, auf der Landessynode 2017 wird dann entsprechende Beschlüsse fassen.

Der Zwischenbericht und weitere Dokukente sind auf der Seite www.pfarrdienst-mit-zukunft.de zu finden.

Personalbericht 2016

Im letzten Jahr gab es erstmals eine Personalbericht über alle Mitarbeitenden in der Landeskirche von Westfalen. Nun ist heute, mit der Landessynode 2016, auch ein neuer Personalbericht bzw. eine Weiterschreibung veröffentlicht worden. Er steht hier zur Verfügung.

Neu ist, dass die „anderen“ Berufe nun mehr Platz bekommen, so finden wir die ErzieherInnen oder Mitarbeitenden der Verwaltung auch beschrieben. Das ist doch ein guter Weg! Dienstgemeinschaft braucht vor allem die Wahrnehmung und Wertschätzung der verschiedenen Gaben und Kompetenzen.