Beratung durch Mitarbeitervertretungen

Viele Fragen nach Arbeitsrecht, nach VErgütung oder betrieblichen Ablüfen lassen sich am besten vor Ort klären. Dazu gibt es Mitarbeitervertretungen (MAV). Diese  haben in der westfälischen Landeskirche einen Gesamtausschuss (GESA). Der GESA unterstützt und berät Mitarbeitervertretungen in Kirchengemeinden, Kirchenkreisen und anderen kirchlichen Zusammenschlüssen. Mitarbeitervertretungen in 14 verschiedenen Regionen in Westfalen und Lippe wählen je Region alle vier Jahr einen Vertreter in den Gesamtausschuss, der aus 14 Mitgliedern besteht. Wer das jeweils ist, kann auf der Seite www.gesa-wl.de nachgeschaut werden.
Die rund 350 Interessensvertretungen der beiden Landeskirchen sind für rund 20.000 Angestellte zuständig.

 

 

Zwischen den Stühlen – Online-Fachtag am 9.11.

Den eigenen Job gut machen – das hat viel mit der eigenen Qualifikation und Motivation zu tun. Aber auch mit Rahmenbedingungen, die wir selbst nicht beeinflussen können. So werden Anforderungen an unseren Umgang mit Budgets gestellt, es bestimmen Datenschutz oder Termine allzu oft, wie wir unser gemeindepädagogisches Tun gestalten. In diesem Jahr haben wir dazu ganz neue Anforderungen an uns gemeistert. Irgendwie aber immer “Zwischen den Stühlen”.

Wie kann es gelingen, zwischen eigenem Anspruch und äußeren Anforderungen selbst die Fäden in der Hand zu halten, gerade im gemeindepädagogischen Arbeitsfeld? Das wollen wir an diesem Fachtag am 9.11.2020 ab 10 Uhr herausfinden. Dazu laden wir zu unserem online-Fachtag herzlich ein.
Den Impuls in das Thema gibt uns Antonia Klein Nikolaidis. Sie ist als Coach mit dem Slogan „Lotsin für Erfolg und Lebenskunst“ unterwegs und war bis zum Sommer Lehrkraft für besondere Aufgaben in Fach Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit an der Evangelischen Hochschule RWL. Später laden wir Euch ein, mit Euren Fragen und Eurer Expertise zu einer kollegialen Beratung beizutragen: Zwischen den Stühlen: digital und analog – autark und fremdfinanziert – Team und Einzelkämpfer*in. Oder bringt eigene Themen mit.

Die Zugangsdaten zur Tagung gibt es nach Anmeldung.

Termin:
9.11.2020 | 10 bis 12 Uhr
Ort:
online-Konferenz
Ablauf:
10.00 Uhr Einstimmung
10.15 Uhr Impuls von Antonia Klein-Nikolaidis, Austausch
11.00 Uhr  Kollegiale Beratung:

  • Zwischen:
    1. digital und analog
    2. zwischen autark und fremdbestimmt
    3. Team und Einzelkämpfer
    4. evtl. weiteres Thema auf Anregung aus den Teilnehmenden

11.30 Uhr Abschlußrunde / Segen auf den Weg

Im Anschluß an den Fachtag findet die Mitgliederversammlung des Berufsverbandes Gemeindepädagogik Westfalen-Lippe e.V. statt.

Anmeldung:

BVG-Info für alle: Lesestoff in Corona-Zeiten

Unser BVG-Info erscheint in der zweiten Märzhälfte. Das Mitgliedermagazin wurde aber schon vor einem Monat produziert. Deshalb ist ein Heft entstanden, in dem es auch so gar nicht um Viren und Terminabsagen geht. Weil das in diesen Tagen doch etwas besonderes ist, veröffentlichen wir das Heft 1/2020 auch für Menschen, die nicht Mitglied sind. Gerne lesen – gerne weiter informieren – gerne mitreden und gerne Mitglied werden!

Hier geht es zum > BVG Info 1-2020 (die letzte Seite fehlt allerdings aus rechtlichen Gründen….)

Präsesbesuche zum Nachlesen

Im Jahr 2019 besuchte Präses Annette Kurschus die Berufsgruppen in der westfälischen Landeskirche: Diakone, Erzieherinnen, Verwaltungsmitarbeitende, Musiker, Küsterinnen und wir in der Gemeindepädagogik. Von diesen Besuchen wurde auf der diesjährigen Landeskirche eine Dokumentation vorgestellt. Die gibt es > hier zum Nachlesen.

Aus dem Vorwort von Präses Kurschus:

Mit der vorliegenden Dokumentation und der zweiten Gesprächsphase haben wir ein weiteres wichtiges Etappenziel erreicht. Mit den Erfahrungen und Ergebnissen aus den vergangenen Klärungsprozessen befinden wir uns derzeit in den Vorbereitungen auf eine dritte und vorerst letzte Begegnungsphase, in der wir die verschiedenen kirchlichen Berufsgruppen in geeigneter Weise miteinander ins Gespräch bringen wollen.

Dienstgemeinschaft 2.0

Westfälische Landessynode 2017. Ihrem Rückblick auf die vielen Termine und Gespräche zu “Pfarrberuf in der Dienstgemeinschaft der Kirche” endet Präses Annette Kurschus mit der Ankündigung: “Im kommenden Jahr möchte ich daran anknüpfen […] und in intensive regionale Dialoge mit weiteren Berufsgruppen unserer kirchlichen Dienstgemeinschaft eintreten.”

Auszug aus dem mündlichen Bericht von Präses Annette Kurschus auf der Westfäliwchen Landeskirche am 20.11.2017

Wir sagen: nur so macht das Sinn! Dienstgemeinschaft kann nicht in Reihe (erst die einen, dann die anderen) gestaltet werden sondern braucht die Stimme Aller. Das haben wir während des gesamten Prozesses eingefordert. Da ist es nur logisch, dass wir uns auch jetzt anbieten, diese Dialoge mit zu gestalten.

Überdies beschloß die Landessynode eine Reihe von Maßnahmen, die zu einer Dienstgemeinschaft aller Mitarbeitenden auf Augenhöhe hinwirken. Dazu gehören die Beratung über eine Personalplanung auf allen Ebenen, Klärung von Rollenklarheit zwischen den Professionen und weitere Öffnung von Arbeitsfelder für Nichttheologen, zum Beispiel in der Seelsorge.

Damit wird Dienstgemeinschaft gaben- und aufgabenorinetiert gestaltet und das nicht nur als Mangelverwaltung bei fehlenden Pfarrerinnen und Pfarrern. Das wertet die Kompetenzen und das Engagement der vielen Mitarbeitenden in den Gemeinden deutlich auf und eröffnet viele Möglichkeiten für die zukünftige Arbeit an der Dienstgemeinschaft.

 

 

Beteiligung bei Diskussion um Dienstgemeinschaft verstärkt

Die Synode der EKvW hat einen Zwischenbericht zum “Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirchen” erhalten. In der Folge haben die Synodalen das weitere Vorgehen beraten. Hier die wesentliche Erweiterung: “Es ist sicherzustellen, dass die anderen Ämter und Dienste sowie das Ehrenamt im Blick behalten und beteiligt werden.”

Nicht mehr und nicht weniger: wenn um die Dienstgemeinschaft beraten wird, dann geschieht auch das schon in Gemeinschaft, unter Einbeziehung derer, die davon betroffen und daran interessiert sind. Es bleibt unsere Aufgabe, das mit Leben zu füllen und einzufordern, wo es nicht erfüllt wird.

Eine Anmerkung: Auch, wenn der Begriff der Dienstgemeinschaft kritisch, weil historisch vorbelastet (er findet seinen Ursprung in der NS-Zeit), vermieden wird, so trifft er besser, was gemeint ist, als der Alternativorschlag “Gemeinschaft der Dienste”. Dienstgemeinschaft ist mehr, als die Gemeinschaft der Dienste. Tischgemeinschaft ist mehr als due Gemeinschaft der Tische, es heißt gemeinsam am Tisch zu sitzen. Wir sind eine Gemeinschaft. Menschen, due gemeinsam dienen. das wird in dem ursprünglich verwendeten Begriff deutlicher. Und: nur, weil ein Begriff einst ideologisch verwendet wurde, so sollten wir uns doch gerade ihn mit neuem Leben füllen dürfen.

Auch schon in Dienstgemeinschaft diskutieren

Kirchliche Mitarbeitende fordern Beteiligung
In der laufenden Diskussion um das “Pfarramt in der Dienstgemeinschaft der Kirche” steht ein ereignisreiches Jahr bevor. 10 Einzelveranstaltungen diskutieren am letzjährig angestoßenen Prozeß. Dabei steht oft Teamarbeit ud Multiprofessionalität im Pfarramt auf dem Programm. Der Berufsverband Gemeindepädagogik Westfalen-Lippe (BVG) fordert gemeinsam mit anderen Berufsgruppenvertretern eine stärkere Beteiligung an diesen Diskussionen ein. “Wo über Multiprofessionalität diskutiert wird, muss das doch schon in der Entwicklung zukünftiger Modelle multiprofessionell geschehen”, so der Vorsitzende des Berufsverbandes Gemeindepädagogik Dietrich Schneider: “Bleibt nicht unter Euch, öffnet die Fragestellung und signalisiert damit, dass es Euch Ernst ist mit Teamarbeit und gemeinsamen Dienst, von Anfang an.” Dies gelte für die ganze Vielfalt der Mitarbeitenden in der Kirche. Verbunden ist diese Forderung mit dem Angebot, hierfür seitens der Berufsgruppen auch zur Verfügung zu stehen. 

Auf der Landessynode, die zurzeit in Bielefeld stattfindet, wurde ein Zwischenbericht zum Prozeß “Das Pfarramt in der Dienstgemeinschaft unserer Kirche” vorgelegt. Darin werden die weiteren Schritte erläutert, auf der Landessynode 2017 wird dann entsprechende Beschlüsse fassen.

Der Zwischenbericht und weitere Dokukente sind auf der Seite www.pfarrdienst-mit-zukunft.de zu finden.

Gesundheit – Berufspolitischer Fachtag

Gesundheit – Berufspolitischer Fachtag

Gesundheit! Danke!
Das hören oder sagen wir, wenn jemand niest. „Gesundheit“ – eine freundliche Anteilnahme, so was wie: Gute Besserung.
„Salute“ – in südeuropäischen Ländern ist das gar als Trinkspruch, als „Prost“ im Alltag ein täglicher Wunsch. Wie schön, wenn die Gesundheit einem keinen Strich durch die Rechnung macht, Hauptsache gesund. Doch was hat das mit unserem beruflichen Alltag zu tun? Kann man Gesundheit organisieren? Weiterlesen

Flexibel oder eingeengt?

Wie verträgt sich eigentlich die Arbeit im gemeindepädagogischen Arbeitsfeld mit der Familie? Ist es eine besondere Herausforderung, dort zu arbeiten? Oder bietet es gerade die Möglichkeit, frei und flexibel auch eigene Anforderung durch familiäre oder betreuende Tätigkeiten unter einen Hut zu bekommen?

familien-heute

Vereinbarkeit von Familie und Beruf – wie geht das? (Foto: ekvw.de)

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